Stockstädter Pfarrerin in hr1 zu hören

Sommerreihe 2022 der hr1 Sonntagsgedanken

Raus aus dem Alltag und den eigenen vier Wänden! Die Sehnsucht ist in Sommerferienzeiten und nach zweieinhalb Jahren Pandemie besonders groß. Ziele sind meist Seen und Wald in der Nähe, Meer und Berge in der Ferne. Auch Popsongs erzählen von der Lust auszubrechen, rauszukommen. „Raus in die Natur!“ lautet 2022 das Motto.

An acht Sonntagen vom 17. Juli und bis zum 4. September 2022 nehmen evangelische und katholische Autor*innen einen Song unter die Lupe. Sie erzählen, mit welchen Erfahrungen von Natur, Schöpfung und Aufbruch sie ihn verbinden. Pfarrerin Ksenija Auksutat aus Stockstadt am Rhein erzählt 28. August von ihren Fahrradtouren am Rhein zum Song „Moon River“. Ursprünglich von Audrey Hepburn gesungen und nun in der Fassung von Rod Stewart.

Die rund zehnminütigen „hr1 Sonntagsgedanken“ werden sonntags um 7.45 Uhr in hr1 (UKW 94,4 oder 99,0 MHz) ausgestrahlt. Jederzeit nachhören kann man sie unter www.hr1.de. Die Sendungen zum Nachlesen und Nachhören sowie Infos rund um die Beiträge und die Autorinnen und Autoren gibt es auch auf der ökumenischen Homepage www.kirche-im-hr.de.

Pfarrerin Ksenija Auksutat ©Medienhaus der EHHN/Ben Knabe

Musikalische Reise durch den Tag

Nach mehr als zwei Jahren Corona-bedingter Abstinenz gab der Evangelische Kirchenchor Stockstadt unter der Gesamtleitung von Dagmar Staudt gleich zwei Konzerte, in denen die Sängerinnen ein facettenreiches Repertoire darboten.
Gleich zu Beginn wurden die Zuhörer mit dem Kanon „Vom Aufgang der Sonne“ auf das eingestimmt, was sie an beiden Abenden erwarteten durften: Eine musikalische Reise durch den Tagesablauf.
Thematisch in den frühen Morgenstunden beginnend trug der Chor mehrere Sonnen-Choräle sowie Eigenkompositionen und Arrangements von Michael Staudt vor, darunter auch die Uraufführung von „Wenn die Nebel auf den Feldern stehn“. Die musikalischen Darbietungen wurden mit kleinen Gedichten von Christa Kluge und Max Bewer untermalt. Ganz unterschiedliche Instrumente kamen zum Einsatz. Kontraste setzte beispielsweise das mit 2 Toy-Pianos gespielte, lustvolle Musical-Stück „Tea for Two“ nach dem ruhigen und von einer Ocean-Drum begleiteten James-Last-Klassiker „Morgens um 7“.

Die blaue Stunde wurde eingeläutet mit einem an die Decke projizierten Sternenhimmel, von dem aus im Laufe des Abends musikalischer „Sternenstaub“ auf die Zuhörer herabrieselte. Nachdem diese selbst den „Guten Mond“ besungen hatten, flog der Chor mit „Fly Me to the Moon“ zum Mond, von dem aus er den „Schönsten Abendstern“ bewunderte und sich dann fragte „Weißt du wieviel Sternlein stehen?“.

Dagmar und Michael Staudt begeisterten die Zuhörer mit dem Musical-Stück „Night and Day“ und dem ebenfalls selbst komponierten Instrumental-Stück „Evening-Song“. Verabschiedet wurden die Konzertbesucher mit einem swingenden und mitreißenden „Goodnight, Sweetheart“.

Nach langanhaltendem Applaus stärkten sich die Besucher vor der Kirche unter den Kastanien mit Getränken und Snacks und ließen die gelungenen Konzerte Revue passieren.


Konzert Evangelischer Kirchenchor Stockstadt – Fotos: Harald von Haza-Radlitz

Herzlichen Dank an Harald von Haza-Radlitz, der uns die Fotos zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt hat.

Neue Öffnungszeiten Gemeindebüro

Ab 1. August 2022 ändern sich die Öffnungszeiten im Gemeindebüro der Evangelischen Kirchengemeinde Stockstadt am Rhein.
Das Büro ist in der Regel dann zu folgenden Zeiten besetzt: Montag und Freitag von 09:00 – 11:00 Uhr sowie Donnerstag von 16:00 – 18:00 Uhr.
Per Mail ist die Kirchengemeinde erreichbar unter kirchengemeinde.stockstadt@ekhn.de, Dienstag und Mittwoch ist das Gemeindebüro geschlossen.
Pfarrer Basteck und Pfarrerin Auksutat haben Dienstag ihren freien Tag.

Öffnungszeiten Gemeindebüro:

Montag: 09:00 – 11:00 Uhr
Dienstag: geschlossen
Mittwoch: geschlossen
Donnerstag: 16:00 – 18:00 Uhr
Freitag: 09:00 – 11:00 Uhr

Endlich wieder Konzert!

Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause ist es endlich wieder so weit: Der Evangelische Kirchenchor Stockstadt unter der Leitung von Dagmar Staudt präsentiert sich kurz vor der Sommerpause mit gleich zwei Konzerten am 23.07. und 24.07.2022.

Die Konzerte beginnen jeweils um 18:00 Uhr in der Evangelischen Kirche Stockstadt, Einlass ist bereits um 17:30 Uhr. Das diesjährige Motto „Morgenröte & Abendstern“ beschreibt den Tageslauf vom Sonnenauf- bis zum Sonnenuntergang und verspricht sehr abwechslungsreiche Chormusik. Zu hören sind bekannte Lieder, aber auch neue Kompositionen rund ums Thema Sonne, Mond und Sterne. Auch gibt es wieder die Gelegenheit zum Mitsingen. Lassen Sie sich verzaubern – für alle ist etwas dabei. Begleitet wird der Chor von Michael Staudt am Klavier.

Wir freuen uns über Ihren Besuch! Die Besucherzahl ist nicht begrenzt, das Tragen einer Maske wird empfohlen. Im Anschluss an die Konzerte findet eine Bewirtung auf dem Kirchplatz statt.

Karten für 13 € p. P. sind im Vorverkauf (Evang. Pfarramt, Haushaltswaren Niewiera, Obst&Gemüse Hefermehl, sowie bei allen Sängerinnen) erhältlich. Vorbestellungen und Infos unter 06158-85385.

Sabbatical für den Gemeindebrief

Die Gemeindebrief-Redaktion der Evangelischen Kirchengemeinde Stockstadt am Rhein hat ihrem Gemeindebrief ein „Sabbatical“ verordnet – eine Auszeit. Die redaktionelle Arbeit, das Layout, die vielen kleinen Schritte bis eine Gemeindebrief-Ausgabe in den Briefkästen unserer Gemeindemitglieder ankommt, sind zu viel geworden.

Im Kirchenvorstand wurde das intensiv beraten. Die Öffentlichkeitsarbeit der Kirchengemeinde soll zunächst einmal verstärkt auf anderen Wegen erfolgen: über die örtliche Presse, sowie die Homepage und Facebook-Seite der Kirchengemeinde.

Der Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit möchte außerdem über das Gemeindebüro einen Email-Verteiler für einen Newsletter aufbauen, um die Gemeindeglieder zeitnah über Aktuelles informieren zu können. Wer zukünftig aktuelle Informationen direkt erhalten möchte, kann einfach eine Mail an das Gemeindebüro schicken: kirchengemeinde.stockstadt@ekhn.de.

Weitere Ideen aus der Gemeinde, sowie Menschen, die sich im Bereich Öffentlichkeitsarbeit gerne mit einbringen möchten, sind herzlich willkommen!

Trauerkurs in Stockstadt

Nach einem Vortreffen, das am 3. Juni stattgefunden hat, beginnt nun am Freitag, 15. Juli, um 17 Uhr die Trauergruppe in Stockstadt. Geplant sind acht Treffen im Evangelischen Gemeindehaus, Marktstr. 13, immer mit etwas zeitlichem Abstand von zwei bis vier Wochen.

Im Kurs wird es um das eigene Erleben und die eigenen Kräfte gehen. Der Austausch mit anderen Betroffen öffnet einen Freiraum auch für das, was an Fragen und Gefühlen da ist. Die Themen reichen von „Die Trauer verstehen“ über „Sich erinnern“ und „Veränderung der eigenen Rolle in Familie und Freundeskreis“ bis zum „Bewältigen von Jahrestagen“. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer verpflichten sich zur Verschwiegenheit, damit ein offenes und vertrauensvolles Gespräch in der Gruppe möglich wird.

„Mit anderen über meine Trauer zu sprechen fällt mit der Zeit immer schwerer“, sagte eine Teilnehmerin des Vortreffens. Sie erlebt, dass Familie und Freundinnen erwarten, dass sie allmählich „darüber hinwegkommen“ würde. Das gelinge im Alltag ja auch oft, aber manchmal würden doch Fragen und Schmerz in ihr auftauchen.

„Es gibt in der Trauer kein richtig oder falsch“, sagte Annette Meinecke vom Ambulanten Hospiz- und Palliativdienst Ried e.V., die den Kurs gemeinsam mit Ksenija Auksutat, Pfarrerin in Stockstadt, leitet. „Ein Teil der Trauer wird vielleicht immer bleiben.“

Weitere Interessenten am Kurs können sich melden bei Pfarrerin Auksutat, Tel. 06158-895 126 oder per Mail an kirchengemeinde-stockstadt@ekhn.de

Der Trauerkurs findet an folgenden Terminen statt:
15.7. / 2.9. / 16.9. / 20.9. / 14.10. / 4.11. / 18.11. / 2.12.

Foto: „Der Gemeindebrief“

Deutschkurs für Frauen

Ein Deutschkurs für Frauen beginnt am Donnerstag, 23. Juni 2022 in Stockstadt. Willkommen sind Frauen aller Muttersprachen, die reguläre Sprachkurse am Nachmittag oder auswärts aus familiären Gründen nicht besuchen können.

Der Deutschkurs findet von 9.30 Uhr – 11.00 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus, Marktstr. 13, statt. Teilnehmen können Frauen, die erst seit kurzem in Deutschland leben ebenso wie Frauen, die schon lange auf ein solches Angebot für sich gewartet haben.

Der Kurs ist kostenfrei und wird von Charlotte Schmidt und Gabriele Weimer-Hoffmann, beide Lehrerinnen im Ruhestand, ehrenamtlich geleitet. Interesse an diesem Sprachkurs haben bislang Frauen angemeldet, die als Muttersprache Ukrainisch, Urdu, Türkisch oder Englisch sprechen.

Die Initiative dazu ging vom Frauencafé aus, das seit Mai einmal im Monat stattfindet und sich vor allem an Alleinlebende Frauenrichtet, die sich mehr Begegnung und Kontakte wünschen. Die evangelische und katholische Kirchengemeinde, die Initiative „Stockstadt hilft“, die Landfrauen und weitere Aktive haben diese Begegnungsmöglichkeit ins Leben gerufen. Begleitet wird das Projekt von der Sozialagentur Fortuna. Das nächste Frauencafé findet am Mittwoch, 6. Juli statt. Auch hier sind neue Besucherinnen herzlich willkommen.

Die Welt auf Händen tragen

Einen ökumenischen Pfingst-Gottesdienst feierten die Kirchengemeinden aus Riedstadt und Stockstadt. Etwa 200 Menschen waren zu Fuß oder mit Fahrrädern auf das Außengelände des Hofgutes Guntershausen auf den Kühkopf gekommen.

Predigt und Gebete beschäftigten sich damit, wie jeder Einzelne mithelfen kann, die Umwelt als Gottes gute Schöpfung zu bewahren.

Die Predigt handelte von Moses, der nach der langen Wüstenwanderung die Verantwortung nicht mehr allein schultern konnte. Gott stellte ihm daraufhin viele Unterstützer zur Seite und stärkte sie mit seinem guten Geist. Dies wurde in der Predigt auch für uns heute gewünscht, wo es viele brauche, die Umweltverantwortung zu schultern.

Nach der Predigt balancierten die Teilnehmer einen Weltball über ihren Köpfen zu den Klängen des Songs „What a wonderful World“, gespielt vom Evangelischen Posaunenchor Leeheim. Als der metergroße Weltball nach einigen gewagten Würfen abstürzte, verwies Pfarrerin Auksutat auf die Wirklichkeit: „So ist es vielleicht, wenn wir mit unserer Welt nicht achtsam genug umgehen“, sagte sie.

Einen Weltball balancierten die Besucher des Pfingstgottesdienstes auf dem Kühkopf (Foto: privat)

Anschließend trugen mehrere Kinder ihre Bitten vor: Kein Krieg, weniger Streit und dass alle sich am Schutz der Umwelt beteiligten – das waren nur einige ihrer Wünsche, die sie während der Predigt in einer Kinder-Aktion auf selbst gebastelte Papier-Tauben geschrieben hatten.

Dem Evangelischen Kirchenchor Stockstadt gelang es, mit allen gemeinsam einen 4-stimmigen Kanon anzustimmen. Mit einem Lächeln im Gesicht wurde am Ende für die mitreißende Musik und die bewegenden Beiträge gedankt.

Nach zwei Jahren Corona-Pause wurde der Kühkopf-Gottesdienst gemeinsam von den Riedstädter Kirchengemeinden und der Kirchengemeinde Stockstadt erstmals ökumenisch gefeiert. Pfarrerin Auksutat aus Stockstadt, Pfarrer Wunderle aus Gernsheim und Pfarrer Herwig aus Riedstadt, sowie die Gottesdienstgruppe und Förster Christian Kehrenberg vom Umweltbildungszentrum waren beteiligt. Auf- und Abbau wurden unterstützt vom Kirchenvorstand und Mitgliedern des Fördervereins Hofgut Gunterhausen e.V.

Ökumenischer Gottesdienst im Grünen

Am Pfingstmontag, 6. Juni, um 11 Uhr wird auf dem Hofgut im Naturschutzgebiet Kühkopf-Knoblochsaue ein ökumenischer Familiengottesdienst gefeiert. Das Freigelände vor dem Umweltbildungszentrum erwartet große und kleine Gäste mit Musik, begeisternden Worten der Gottesdienstgruppe und einer besonderen Aktion für Kinder.

Musikalisch wird der Gottesdienst begleitet vom Evangelischen Posaunenchor Leeheim und dem Evangelischen Kirchenchor Stockstadt.

Pfarrerin Auksutat aus Stockstadt, Pfarrer Wunderle aus Gernsheim und Pfarrer Herwig aus Riedstadt sowie die Gottesdienstgruppe erzählen vom Pfingstwunder, an das sich die Christen in diesen Tagen erinnern. Förster Kehrenberg vom Umweltbildungszentrum, der sich aktiv an der Vorbereitung beteiligt hat, berichtet von der Aktion RhineCleanUp.

Der Kühkopf-Gottesdienst wird seit vielen Jahren von den Riedstädter Kirchengemeinden und der Kirchengemeinde Stockstadt gemeinsam unter freiem Himmel gefeiert. Nach zwei Jahren Corona-Pause freuen sich die Veranstalter, dass in diesem Jahr auch die katholischen Kirchengemeinden beteiligt sind.

Frauencafé erfolgreich gestartet

Mehr als 20 Frauen aus Stockstadt waren zum ersten Frauencafé ins Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde gekommen. Es gab zunächst ein leckeres Frühstück, für das viele Speisen mitgebracht wurden: selbstgekochte Marmelade, pakistanisches Gebäck, frische Brötchen, leckerer Käse- und Wurstaufschnitt sowie Obst und Gemüse. Für die Kinder gab es einen Spielbereich mit Bausteinen.

Stefanie Reis von der Sozialagentur Fortuna begrüßte die Runde sehr herzlich im Namen der Veranstalterinnen. Vorbereitet wurde das Frauencafé von Frauen des Vereins SKG mit der Initiative „Stockstadt hilft“, der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde, den Landfrauen und der Sozialagentur Fortuna. Sowohl die Gemeinde Stockstadt, als auch der Kreis unterstützten die Veranstaltung.

Foto: Kirchengemeinde

Nachdem zunächst eine Stunde gemütlich gefrühstückt und geplaudert wurde, hielt Ksenija Auksutat, evangelische Pfarrerin und Mitorganisatorin, einen kurzen Impulsvortrag zum Thema „Lebenswege – Menschen und ihre Geschichten“. Dabei erzählte sie, wie ihre eigenen Großeltern durch die beiden Weltkriege des vorigen Jahrhunderts immer wieder fliehen und an anderer Stelle neu anfangen mussten. Der Vortrag war durch eine Präsentation von Familienfotos, Bildern und Landkarten begleitet. Dabei wurde sehr anschaulich, wie Frauen mit ihrer Verantwortung für Kinder und andere Familienmitglieder diese Neuanfänge gemeistert haben.

Es folgte ein angeregter Austausch an den Tischen über eigene Erfahrungen mit Migration und Neubeginn. Am Ende überlegten Frauen mit Migrationshintergrund mit den Veranstalterinnen, ob es hier in Stockstadt ein weiterführendes Angebot geben könnte, die deutsche Sprache zu erlernen. Dies soll nun möglichst bald ermöglicht werden.

Das nächste Frauencafé wird am 1. Juni wieder im evangelischen Gemeindehaus stattfinden. Als Impuls für die Gespräche werden Landfrauen etwas zu den Jahreszeiten vorbereiten. Als offener Treff heißt das Frauencafé alle interessierten Frauen willkommen und möchte den Einheimischen als auch den Neubürgerinnen eine Möglichkeit der Begegnung anbieten. So kann das Frauencafé auch ein Ort des Kennenlernens von verschiedenen Kulturen, Religionen, Sprachen und kulinarischen Genüssen werden.